HASH(0xf45a88)Content-Type: text/html Johannes Hermanns - Diplombetriebswirt in Aachen
 
 



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BRTV


§ 10 Sterbegeld


1. Stirbt der Arbeitnehmer, so ist an den Ehegatten oder, falls der
Arbeitnehmer am Todestag nicht verheiratet war, an die
Unetrhaltsberechtigten ein Sterbegeld zu zahlen, soweit er diese unterhalten
hat.


2. Das Sterbegeld beträgt


2.1 bei einer Betriebszugehörigkeit am Tage

des Todes von mehr als einem Jahr 1 Wochenlohn,

2.2 bei einer Betriebszugehörigkeit am Tage

des Todes von mehr als fünf Jahren 3 Wochenlöhne,

2.3 bei einer Betriebszugehörigkeit am Tage

des Todes von mehr als zehn Jahren 4 Wochenlöhne,

3. Stirbt der Arbeitnehmer an den Folgen eines

Betriebsunfalles, so beträgt das Sterbegeld

ohne Rücksicht auf die Dauer der

Betriebszugehörigkeit 4 Wochenlöhne.

4. Zeiten unterbrochener Betriebszugehörigkeit werden zusammengerechnet, wenn
die Unterbrechung nicht vom Arbeitnehmer veranlasst wurde und wenn sie nicht
länger als 6 Monate gedauert hat. Bei der Berechnung des Sterbegeldes wird
die durchschnittliche Wochenarbeitszeit im Kalenderjahr von 39 Stunden
zugrunde gelegt.


Abrechnung:


Das Sterbegeld ist: -sozialversicherungsfrei
-steuerpflichtige Einmalzahlung

Vom Sterbegeld sind keine ZVK- und Berufsgenossenschaftsbeiträge zu entrichten.


Der Ehegatte/Unterhaltsberechtigte hat eine Lohnsteuerkarte vorzulegen.