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Aufbewahrungsfristen

Seit dem 1.1.1999 wurde die steuerrechtliche, 10jährige Aufbewahrungspflicht erheblich ausgedehnt. Außerdem sind in nicht steuerlichen Gesetzen genannte, kürzere Aufbewahrungspflichten steuerrechtlich nicht mehr maßgeblich.

Waren bis dahin im wesentlichen Bilanzunterlagen Journale und Konten 10 Jahre aufzubewahren, sind jetzt auch Buchungsbelege im allgemeinen dieser Frist unterworfen. Dazu gehören u.a. Ein- und Ausgangsrechnungen, Bewirtungsunterlagen, Gehaltslisten, Kassenberichte, Kontoauszüge, Lohnlisten, Quittungen, Reisekostenabrechnungen, Wareneingangs- und Ausgangsbücher.

6 Jahre aufzubewahren sind zum Beispiel Angebote, Aktenvermerke, Darlehensunterlagen, Geschäftsbriefe, Kalkulationsunterlagen, Lohnbelege, Lohnkonten, Preislisten, Versicherungspolicen, Verträge.

Die Frist beginnt mit dem Schluß des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung gemacht wurde, Handelsbriefe abgesandt oder empfangen wurden oder sonstige Unterlagen entstanden sind. Also endet die Aufbewahrungsfrist für den Jahresabschluß 1999 der im März 2000 erstellt wurde, am 31.Dezember 2010.

Die Aufzählungen sind nicht vollständig. Nutzen sie daher unser Angebot und stellen ihre Frage unter der Rubrik "Kontakte".

Johannes Hermanns