HASH(0xf45998)Content-Type: text/html Johannes Hermanns - Diplombetriebswirt in Aachen
 
 



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Urlaubsansprüche im Baugewerbe
gewerbliche Auszubildende

Die Urlaubsdauer beträgt im Kalenderjahr 30 Arbeitstage. Samstage gelten nicht als Arbeitstage. Voller Urlaubsanspruch erstmalig nach Erfüllung der Wartezeit, d.h. 6-monatiges Bestehen des Beschäftigungs- oder Ausbildungsverhältnisses.
Teilansprüche auf ein Zwölftel für jeden vollen Kalendermonat:

  • Einstellung ab 1. Juli eines Jahres (Nichterfüllung der Wartezeit)
  • Austritt vor erfüllter Wartezeit
  • Austritt nach erfüllter Wartezeit im ersten Halbjahr

Während des Urlaubes darf der Auszubildende keine dem Urlaubszweck widersprechende Erwerbsarbeit leisten.

Als Urlaubsentgelt ist die Ausbildungsvergütung weiterzuzahlen; erhöht sie sich während des Urlaubs, so ist vom Zeitpunkt des Eintritts der Erhöhung an bei der Bemessung des Urlaubsentgelts von der erhöhten Ausbildungsvergütung auszugehen.
Das zusätzliche Urlaubsgeld beträgt:

für bis zum 31.12.2007 entstandenen Urlaub30 %
für ab dem 01.01.2008 entstandenen Urlaub25 %

Das auf einen Urlaubstag entfallende zusätzliche Urlaubsgeld beträgt:

für bis zum 31.12.2007 entstandenen Urlaub1,36 %
für ab dem 01.01.2008 entstandenen Urlaub1,14 %

Bei zuviel gewährtem Urlaub kann weder das Urlaubsentgelt noch das zusätzliche Urlaubsgeld zurückgefordert werden.

Johannes Hermanns